Facebook Titelbild Vorlage im PSD Format

Facebook-Titelbild-1

Um ein perfektes Titelbild für Facebook zu gestalten bekommen Sie hier eine Photoshop Datei mit allen nötigen Werkzeugen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Titelbild für eine Facebook Fanseite oder für ein privaten Profil gedacht ist.

Aufbau der PSD-Datei

Nach dem Download der Datei kann diese in Photoshop geöffnet werden. Anschließend sehen Sie dieses Bild.

Bild: Eigene Darstellung
  1. Overlays: Dieser Ebenenordner beinhaltet die einzelnen Elemente, die auf Facebook angezeigt werden.
  2. In diesen Ebenenordner kommen die Hintergrundbilder hinein.
  3. Dieses Hintergrundbild muss durch das eigene Bild ersetzt werden.

Mit der PSD-Datei arbeiten

Um die Größenangaben auszublenden klappt man einfach die „Overlays“ Gruppe (1) aus und blendet den „Größen“ Ordner mit einem klick auf das Augen-Symbol (2) aus.

Das eigene Bild kann in diesen Ordner (3) abgelegt werden und je nach belieben die Größe und Position angepasst werden. Die Facebook-Elemente liegen darüber und zeigen wie es später auf Facebook aussehen wird.

Bild: Eigene Darstellung

Hat man die richtige Position gefunden, einfach alles bis auf das Hintergrundbild ausblenden, abspeichern und auf Facebook hochladen.

Bild: Eigene Darstellung

Wichtig: Bilder auf Facebook immer als PNG-Bilder hochladen und keine JPGs verwenden. Das hat den Grund, das Facebook die JPGs beim Hochladen so verändert das diese verpixelt dargestellt werden. Bei PNGs passiert das nicht.

Bild: Eigene Darstellung

Am besten man verwendet „Datei -> Für Web speichern…„, so ist es am besten für das Web geeignet. Zur Kontrolle der Bildgröße, das Titelbild sollte 851 x 315 px haben.

Zusammengefasste Informationen

  • Anzahl: 1 PSD-Vorlage
  • Lizenz: CreativeLicense
  • Nutzung: privat, kommerziell
  • Plattform: Mac OS X, Windows
  • Anforderung: Adobe Photoshop
  • Dateigröße: 998,0 KB

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Die Erfolgsgeschichte von YouTube

Die YouTube-Erfolgsgeschichte begann im Zoo

Jewed Karim gründete die weltweit bekannteste Video-Plattform gemeinsam mit seinen ehemaligen Paypal-Kollegen Chad Hurley und Steve Chen. Am 14.02.2005 sicherten sie sich die Domain YouTube.com. Zwei Ereignisse führten bei Jewed Karim zu dem Anlass eine entsprechende Videoplattform zu gründen: Einmal der katastrophale Tsunami in Südostasien und der als Nipplegate berühmt gewordene Superbowl-Auftritt von Janet Jackson sowie mit Justin Timberlake.
Auf der Suche nach Videomaterial im Netz sei es unmöglich gewesen, dazu etwas zu finden. Wenn J. Karim eines aufgespürt hatte, musste dann auch noch erst einen speziellen Videoplayer installieren. Das Baby YouTube war geboren.

Am 23. April 2005 lud das kleine Team einen ersten unspektakulären, 18-sekündigen Kurzclip hoch. Me at the zoo heißt es im Titel und zu sehen ist Karim vor dem Elefantengehege im Zoo von San Diego.

Youtube, Soziales Netzwerk, Jawed Karim

Das erste YouTube-Büro war in Räumen über einer Pizzeria im nordkalifornischen San Mateo untergebracht. Etwa 6 Monate später knackte YouTube eine magische Grenze – ein Werbeclip eines Herstellers von Sportartikeln wurde über eine Million Mal angeklickt.

Google hatte früh das Potenzial der Videoplattform erkannt

Seit 2006 ist YouTube eine Tochtergesellschaft von Google LLC, mit Sitz im kalifornischen San Bruno. Für die Übernahme bekamen die drei YouTube-Gründer Google-Aktien, die seitdem ihren Wert weiter gesteigert haben.

YouTube gehört der Datenkrake Google

Es gilt weiterhin: Das Interesse ist nach wie vor der Kampf um die Monopolstellung auf dem Video-Marktplatz. Hierbei gilt, je mehr Daten YouTube über seinen Nutzer erfährt, desto zielgerichteter können Sie Werbung ausstrahlen. Ein Zehntel seiner Gesamteinnahmen verdient Google mit eingeblendeter und vorgeschalteter Werbung auf YouTube. Um die lästige Werbung auszuschalten, bietet YouTube nun auch ein Premium Modell.

Selbstinszenierung mittels Sozialer Netzwerke

Das Streben nach Aufmerksamkeit

Der Hintergrund des folgenden Themas ist die immer zunehmende Selbstinszenierung mittels Sozialer Netzwerke. Ein Soziales Netzwerk steht als Sammelbegriff für Angebote und Formen digital vernetzter Medien. Sie erleichtern das online-basierte Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten aller Art sowie die Beziehungspflege und den Austausch zwischen registrierten Nutzern.

Die Selbstinszenierung auf der Bühne des Internets fasse ich in folgende Punkte zusammen:

  • Stetiges Bemühen die eigene Person/Identität darzustellen
  • Wir spielen eine “Rolle”
  • Zeigen unser ideales Selbst

Die Online-Kommunikation dient der sozialen Kommunikation, dessen Werkzeuge Hashtags, Kommentare, Likes sowie Teilen sind. Aufmerksamkeit zählt als die Währung, um die die Person strebt.

Für die Nutzung Sozialer Netzwerke gibt es unterschiedliche Motive, die ich unter folgenden Punkten zusammenfasse: 

  1. „Sehen und gesehen werden“
  2. “Keep in touch”.
  3. “Up-to-Date sein”. Was machen meine Freunde, Bekannte, Verwandte?
  4. Gemeinschaftsgefühl. Ich bin ein Teil des Netzwerks.
  5. Community
  6. Themenbezogene Information
  7. Benachrichtigung zu Veranstaltung

Soziale Netzwerke nehmen dazu, weil Sie in fast jeder Altersgruppe Anklang finden. Dabei können die Motive sehr unterschiedlich sein. Jugendlich und Heranwachsende nutzen Soziale Netzwerke überwiegend um in Kontakt zu bleiben, während Personen ab 60 Jahren alte Bekanntschaften aus der Schulzeit wieder kontaktieren wollen – ein modernes Telefonbuch mit Profilbildern, Tagebucheinträgen sowie Interessengebieten, wenn man es auf diese Weise formulieren möchte.

Selbstdarstellung ist ein wesentliches Element des menschlichen Daseins, das auch der Soziologe E. Goffman in seinem Werk „Wir alle spielen Theater“ zeigte. Heutzutage wird die Inszenierung der eigenen Person professioneller, weil der Zugang zu Neuen Medien immer leichter wird. Dabei führt die Angst vor staatlicher Überwachung dazu, dass viele Nutzer mit ihren Aussagen und veröffentlichten Medien selbstkritischer werden und sich selbst mehr reflektieren.

Im World Wide Web hat der Mensch eine Kontrolle über seine Selbstdarstellung, da das nachträgliche Bearbeiten und sogar Löschen der veröffentlichen Medien sowie Statements jederzeit möglich ist. Das ist im wahren Leben nicht der Fall, Gesagtes bleibt gesagt und Handlungen können nicht wie auf einer VHS Kassette oder DVD zurückgespult werden.

Eine weitere mögliche Erklärung für die Selbstinszenierung im WWW könnte sein: Wir vergleichen das eigene Leben in der Realität mit dem vermeintlich problemlosen Leben Anderer, das wir auf den Sozialen Netzwerken gezeigt bekommen. Obwohl wir wissen, dass alles inszeniert sein kann, halten wir den Druck nicht stand und wollen mit den Anderen mithalten. Wie ein Domino-Stein, der einen anderen Stein in Gang setzt, beginnen wir damit, uns von der besten Seite zu zeigen. Es fällt uns besonders leicht, dies zu tun. Man nehme das Smartphone zur Hand, mache ein Foto von sich und lade es in eines oder aber gleich mehreren Sozialen Netzwerken hoch. Schon können es Personen, mit denen man befreundet ist, sehen.

Warum nutzen wir die Sozialen Netzwerke für das Bedürfnis der Selbstinszenierung?

Was führt dazu, dass wir uns insbesondere in den Sozialen Netzwerken selbst inszenieren? Warum steigt die Anzahl der multimedialen Inhalte, darunter Selfies, in den Sozialen Medien? Warum setzen sich immer mehrere Personen in Szene und spiegeln eine von der Gesellschaft gewünschte Rolle? Ist die Selbstinszenierung eine Spiegelung der Einsamkeit oder eine Sucht, wie in diesem Video behauptet wird?

Who says what in which channel to whom with what effect?

Mit dieser Formel versuchte der US-amerikanische Politikwissenschaftler Harold D. Lasswell 1948 eine Formulierung zu finden, mit der er Kommunikationsprozesse möglichst verallgemeinert beschreiben konnte. Ziel seiner Errungenschaft war eine systemtheoretisch orientierte Analyse von Massenkommunikation anzuregen. Damit hat er eine Formulierung gefunden, die wie eine Folie auf neue Kommunikationsprozesse anwendbar ist.

Über welches Medium ist der Erfolg der Selbstdarstellung am höchsten? Ist es das Radio, der Fernseher, die Zeitung, ein Plakat oder das Smartphone? Welcher Kommunikationskanal hilft in meiner Intention am ehesten? Wer nach Aufmerksamkeit strebt, muss nach Mitteln greifen, die ihm bei der Zielsetzung effektiv wie möglich behilflich sind.

Nachfolgend möchte ich die Formel von Lasswell im Kontext dieses Essays anwenden. Beantworten wir uns konkret die Fragen, die Lasswell in seiner Formel aufgestellt hat:

Who = Selbstdarsteller
What = Gefühle, Tätigkeiten, Gedanken
Channel = Soziale Netzwerke
Whom = Freunde, Bekannte
Effect = Mit der Botschaft erreichen, sich von seiner besten Seite präsentieren, auffallen, beachtet werden

Die Fragen Who, What und Whom und Effect waren zunächst eindeutig. Auf die Frage Channel musste noch eine Antwort gefunden werden. Die Formel ist eine hervorragend Stütze, um diese zu beantworten. Denn anhand der Ausgangssituation konnte auf den Channel Soziale Netz zurückgeschlossen werden.

Die Darstellung gelingt in den Sozialen Netzwerken, weil die Freunde und Bekannte sich auch aufhalten. Der Newsfeed der Netzwerke verhält sich ähnlich wie das Durchblättern einer endlosen Tageszeitung. Man erfährt von den Ausflügen seiner Freunde, sieht Geburtstagsbilder derer Kindern und liest Artikel, mit denen sich Bekannte auseinandersetzen. Da die Mitgliederzahl der Sozialen Netzwerke über die Jahre stark angewachsen ist, hat sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, seine gesuchte Aufmerksamkeit über den Kanal zu erreichen.

Allein Facebook hat schon über 2 Milliarden aktive Nutzer pro Monat, gefolgt von YouTube sowie WhatsApp, die sich den 3. Platz mit dem Facebook Messenger teilt.

Statista, Soziale Netzwerke
Quelle: Statista

Ob ich alle meine Freunde sowie Bekannte über einen Radiosender erreicht hätte? Ob ich durch eine Werbeanzeige in einer Tageszeitung meine gewünschte Zielgruppe erreicht hätte? Ist der Kommunikationskanal bidirektional? Haben andere Kanäle mehr Erfolg als bei den Sozialen Netzwerken? Das mag ich aufgrund von fehlenden Features, wie bspw. eines Rückkanals, die in den Sozialen Netzwerken gegeben sind, bezweifeln.

Selbstdarstellung in den Sozialen Netzwerken

Bei dem Thema Selbstinszenierung ist die Message, die ich offenbaren möchte, schlüssig: Es geht ausschließlich um die Person selbst. Die dargestellte Person ist das Zentrum.

69% sagen, dass sie in Sozialen Netzwerken posten, um anderen ein besseres Gefühl dafür zu geben, wer sie sind und was ihre Interessen sind (Quelle: Statista). Demnach geht es uns um die Vorstellung der eigenen Persönlichkeit anderen gegenüber ohne narzisstischen Motiv.

Grund für die Selbstdarstellung: Soziale Bekanntheit steigern und Influencer werden

Wenn wir die richtige Art an Content teilen, erhalten wir soziale Bekanntheit. 62% sagen (Quelle: Statista), dass sie sich besser fühlen, wenn jemand positiv auf ihre Postings reagieren.

Aus einer Studie zum Thema Influencer geht hervor, dass 35% der Befragten selbst gerne erfolgreiche Influencer wären. 43% sind auf Influencer neidisch.

Statista, Soziale Netzwerke, Influencer
Quelle: Statista

Ein weiteres mögliches Motiv der Selbstdarstellung kristallisiert sich heraus – Influencer werden.

Wieso interagieren wir?

48% der Facebook-Nutzer liken mindestens einmal am Tag Content (Quelle: Statista), den ihre Freunde gepostet haben. 27% tun das mehrmals pro Tag.

Wir liken und kommentieren, weil wir Beziehungen aufrechterhalten wollen, in dem wir interagieren. Erst die Reaktion auf eine Aktion ruft eine Interaktion hervor. Wenn wir Postings anderer liken oder favorisieren, pflegen wir die Beziehung.

Außerdem setzen wir den digitalen Reziprozitäts-Effekt in Gang. Wir wollen Handlungen einer anderen Person in gleicher Weise zu erwidern. Reagieren wir auf andere Postings, so erwarten wir, dass wir bei unseren Postings ebenfalls eine Reaktion erhalten. Auf dem Weg zu einem Influencer ist dieses Verfahren übrigens eine übliche Strategie.

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Dieser Beitrag (Essay) ist im Rahmen des Kurses Digitale Identitätsarbeit entstanden und darf zur Weiterverbreitung/Verlinkung nach vorheriger Absprache verwendet werden. Bitte schreiben Sie hierfür gerne eine E-Mail an mail@f-enzian.de.