Wie vielen Stimuli möchten Sie sich wirklich aussetzen lassen?

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Nägel mit Köpfen machen

Die Aufforderung, Nägel mit Köpfen machen, ist die, eine Sache richtig zu machen. Oft wird sie auch benutzt, um zu betonen, dass jetzt der richtige Moment sei, eine Sache anzugehen. Doch das war ursprünglich nicht gemeint. Das Schmieden von Nägeln und das Schmieden ihrer Köpfe sind nämlich zwei verschiedene Arbeitsschritte. Brauchbare Nägel bekommt man aber nur, wenn man beide Schritte ausführt. Die Aufforderung sagt also eigentlich aus, Dinge so komplett zu erledigen, dass man auch ein Ergebnis bekommt und es nicht beim ersten Schritt zu belassen und den zweiten zu verschieben.

Nägel in die Wand zu hauen, kann ganz schön schwierig sein. Wenn man sie nicht richtig trifft, verbiegen sie sich und lassen sich nicht mehr einschlagen. Jetzt stellen Sie sich mal vor, die Nägel hätten keine Köpfe, sondern wären nur dünne Drahtstifte, die vorne und hinten gleich aussehen. Achten Sie deshalb auf die Köpfe. Je dicker sie sind, desto treffsicherer werden Sie auch sein. Das bedeutet, dass Sie nicht nur den Beginn machen, sondern auch die weiteren Schritte einhalten. Ich bin sogar felsenfest davon überzeugt, dass es lediglich um die Köpfe geht. Je größere Köpfe Sie machen, desto mehr haben Sie das Gefühl, dass das Ende in Sicht ist. Es ist wie ein Engelskreis. Haben Sie die ersten Brocken erst einmal geschafft und den gegnerischen Anfangshund besiegt, werden Sie wie ein Husky losrennen.

Jeder, der eine Sache angeht und durchziehen will, der macht zunächst Nägel. Wenn er sein Projekt zu einem zufriedenstellenden Ende bringt, macht er Köpfe

Ziehen wir Mal einige Beispiel in Betracht:

  • Nagel: Bloggen
    Köpfe: Jeder Artikel
  • Nagel: Studieren
    Köpfe: An den Vorlesungen teilnehmen, Prüfungen schreiben, Klausuren vorbereiten, Netzwerken
  • Nagel: Urlaub machen
    Köpfe: Unterkunft buchen, Flug buchen oder Auto mieten, Termin konkretisieren, mit den Teilnehmern absprechen, Reiserücktrittsversicherung buchen

Mein Tipp an Sie: Schreiben Sie sich handschriftlich die Köpfe zu Ihren Nagel auf, damit Sie registrieren, welche verschiedenen Köpfe es zu diesem Nagel (Vorhaben) gibt. Wenn es das Projekt erlaubt, fangen Sie mit dem Kopf an, der den größten Durchmesser hat. Der Kopf mit dem größten Durchmesser gleicht der einfachsten Aufgabe, da Sie diesen am ehesten mit dem Hammer treffen werden. Der Kopf mit dem geringsten Durchmesser ist die am schwierigsten zu überwindende Aufgabe. Wenn Sie sich kleine Erfolgshäppchen zurechtlegen, wird Ihnen die schwierigste Aufgabe am Ende auch keine Sorgen mehr bereiten. Denn durch die Teilerfolge werden Sie insgesamt motivierter sein.

Ihre guten Vorsätze – Entscheidungen – für das nächste Jahr

Wenn etwas entschieden ist, so ist es entschieden. Das klingt doch zunächst sehr banal, richtig?

Wie oft haben Sie Ihre Entscheidung überdacht und sie deshalb verworfen? Ähnlich verhält es sich mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr die wir haben. Was sind Ihre Vorsätze für 2019? Oder frage ich lieber „Welche Entscheidungen haben Sie für 2019 getroffen“?

Wie wir es formulieren ist eine Frage unserer Entscheidung. Wenn wir Vorsätze haben, geht es letztlich um unsere definierten Ziele, denen wir nacheifern wollen – zumindest haben wir uns darauf festgelegt.

Denken wir uns mal eine Vorsatzliste – oder besser Entscheidungsliste – für das kommende Jahr aus.

    • Mehr Sport
    • Mehr Zeit mit der Familie sowie Freunde
    • Heiratsantrag überlegen
    • Noch öfter die Blumen begießen, damit sie nicht mehr austrocknen
    • Es zu einem Ritual zu machen, sich einmal im Monat mit der Schwester zum Austausch zu treffen, um ihren Fokus aufrecht zu erhalten

Wie wirkt es für Sie, wenn es sich um eine Entscheidungs- und nicht um eine Vorsatzliste handelt? Gleich verpflichtender, oder? Mögen Sie keine Verpflichtungen? Niemand hat Sie jedoch dazu gezwungen, denn Sie alleine haben sich Ihre Vorsätze überlegt. Wenn Sie entschlossen und fokussiert genug sind, werden Sie auch Ihren Vorsätzen nachgehen. Wenn Sie dies nicht sind und Vorsätzen nicht bis zum Schluss nachgehen, wissen Sie immerhin für das nächste Mal, dass Sie Ihren Entscheidungen oder auch Zielen nicht treu bleiben.

Wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, sich etwas vorzunehmen, haben Sie sich gleichzeitig für dessen Umsetzung entschieden. Was bringt Ihnen ansonsten das Fällen einer Entscheidung, wenn Sie sie nicht ausführen werden?

Stellen Sie es sich ähnlich wie mit einem Bindungsproblem vor: Der Autor Michael Nast rückt das Problem der Generation Beziehungsunfähig wunderbar ins rechte Licht. Weshalb nutzen wir Tinder und Co., wenn wir doch einen Partner suchen? Neue Begriffe entstehen, wie zum Beispiel  Freundschaft Plus?! Was wäre dann Freundschaft Minus – Freunde, die man lediglich für eigene Zwecke benutzt? Ich bezweifle, dass Tinderer ernsthafte Bindungsabsichten haben. Je mehr Möglichkeiten zum Ausschöpfen wir haben, desto weniger legen wir uns fest – darum existiert auch jetzt das zusammengesetzte Wort Multioptionsgesellschaft, die der Autor in seinem unterhaltsamen Buch beschreibt.

Was hat das jetzt nun mit dem Treffen einer Entscheidung zu tun? Wenn Sie sich für jemanden festlegen – und Sie tun das doch hoffentlich für einen längeren Zeitraum – dann binden Sie sich automatisch. Nun komme was wolle, Sie bleiben doch bei dem Partner, für den Sie sich entschieden haben, oder? Tun Sie es nicht, dann geben Sie Ihre zu Beginn festgelegten Ziele aber schnell auf. Jetzt könnte man meinen, je mehr Sie in der Lage sind, sich einer Person langfristig zu binden, desto eher sind Sie auch in der Lage, Ihren getroffenen Entscheidungen sich nicht zu widersetzen. Denn dies haben Sie durch eine langfristige Bindung an den Partner oder Partnerin schon einmal unter Beweis gestellt.

Ausschnitt: Entschieden ist entschieden!

Wie treffen wir Entscheidungen? Welcher Mechanismus steckt dahinter? Welche Entscheidungstypen gibt es und woran erkennt man eine Decidophobie?

Vorweg möchte ich mitteilen, dass ich noch keine Entscheidung darüber getroffen habe, ob es sich hierbei um eine wissenschaftliche Arbeit oder um ein unterhaltsames Buch handelt. Noch habe ich auch darüber keine Entscheidung getroffen, auf was für einem Medium die Inhalte festgehalten werden. Wird es ein gedrucktes Buch über einen Verlag? Wird es ein ePub über Amazon, da Self-Publishing auch schon möglich ist? Oder wird es eine PDF, die ich nur an Bedürftige weitergebe, die Probleme damit haben, Entscheidungen zu treffen? Aber die erste Entscheidung steht, dass ich schon einmal loslege, Snippets in WordPress zu erstellen 🙂

Entscheidungen nach Schwierigkeitsgrad

Wenn von Entscheidungen die Rede ist, können wir diese in viele bunte verschiedene Kategorien einteilen. Denn es gibt Entscheidungen, mit denen wir uns schwertun und es gibt welche, mit denen wir uns sehr leicht tun. Also könnte man hier eine Skala einführen, in der man den subjektiven Schwierigkeitsgrad angibt, etwa anhand einer Skala von 1 – 10. Wer zum Beispiel noch nie vor vielen Entscheidungen stand, der wird auch noch nicht wissen, wie schwierig sie für ihn sind.
Angenommen, Sie wollen ein Auto kaufen. Wissen Sie, was Ihre eigenen Kriterien sind? Haben Sie sich schon einmal mit den Unterhaltungskosten eines Kraftfahrzeuges beschäftigt? Wissen Sie, dass man bei Diesel Fahrzeugen eine höhere Steuer an den Staat zu zahlen hat? War schon einmal ein Auto auf Ihrem Namen angemeldet? Welche Faktoren hängen mit der Versicherungssumme ab? Welche Versicherung ist für Sie die beste? Haben Sie einen Stellplatz? Die mit dem Kauf eines Autos zusammenhängenden Fragen können noch detailliert fortgeführt werden.

Entscheidungen nach Zeitrahmen

Ist das Problem, das ich habe zeitkritisch oder zeitunkritisch? Wenn das Problem zeitunkritisch ist, dann habe ich Zeit zu überlegen. Der Pilot des US-Airways-Fluges 1549 am 15. Januar 2009 hatte nur 208 Sekunden! Er hatte 208 Sekunden von dem Moment, wo die Triebwerke ausgefallen sind, bis zu dem Moment, wo das Flugzeug auf dem Hudson River aufgekommen ist.

Kein Mensch ist in der Lage, innerhalb von 208 Sekunden eine rationale Entscheidung zu treffen, in der man gleich mehrere Faktoren in Ruhe abwägen kann.
Wenn wir ein zeitkritisches Problem haben, dann greifen wir auf etwas zurück, das wir gelernt haben. Wir greifen auf unsere Standards zurück. Nur wenn wir genügend Zeit haben, können wir ausreichend antizipieren und rational entscheiden. Wir wenden dann eine eigene sowie individuelle Entscheidungsmatrix (dazu in einem separaten Artikel mehr) an.

Hieraus dürften wir lernen, dass wir uns in jeder Sache – sei dies die Bearbeitung einer Übungsaufgabe, das Gegenlesen einer Arbeit, usw. – bewusst sein sollten, dass Zeit immer eine wichtige Rolle spielt. Wenn wir Zeit haben, gewöhnen wir uns nämlich gerne an, die Arbeit mehrmals kritisch gegenzulesen, sie ruhen zu lassen und später nochmal neu drauf zu schauen. Doch haben wir im Alltag immer diese Zeit, die wir bspw. im Rahmen eines Studiums hatten?
Wir schreiben in der Schule sowie Hochschule Klausuren, in denen ein zeitlicher Rahmen gegeben ist. Nach der Klausur sagen wir dann immer “Oh, mir ist doch noch so vieles eingefallen!”. Wenn wir uns selbst darin konditionieren, unter Zeitdruck zu arbeiten, dann kommen wir in allen Teilaufgaben zeitiger zum Wesentlichen und können mehrere Aufgaben hintereinander abarbeiten. Darauf kommt es nicht nur in Tests und Klausuren an.